Land der Extreme
USA - Land der Extreme
Die USA vereinen aufgrund ihrer Größe mehrere klimatische Zonen in einem Land. Das Resultat: In den USA kann man zur gleichen Jahreszeit entweder am Strand in der Sonne liegen oder durch Schnee und Eis wandern.
Unbeschränkten klimatischen Möglichkeiten
Während der Nordosten der USA bekannt ist für seine schneereichen Winter, erstreckt sich im Süden des großen Landes der Sun Belt. Dieser „Sonnengürtel“ umfasst die Südstaaten, aber im Osten auch Florida und im Westen Kalifornien. Das Klima ist hier über weite Strecken heiß und trocken. Im Südwesten Kaliforniens liegt das Death Valley – im Jahresmittel herrschen hier Temperaturen von 25 Grad, was erahnen lässt, wie extrem heiß die Sommer (40 Grad) sind.
New York präsentiert sich im Winter oft verschneit, wohingegen es im Sommer mit über 30 Grad sehr heiß und auch schwül werden kann. Los Angeles ist subtropisch geprägt: Von Mai bis Oktober ist es trocken und warm. Selbst im Winter zeigt das Thermometer selten unter 8 Grad an.
Der 49. und 50. Bundesstaat der USA – Alaska und Hawaii – runden das vielfältige klimatische Bild der USA ab. Im Norden Alaskas herrschen Schnee und Eis vor, nur im Juni, Juli und August klettern die Temperaturen über Null. Auf Hawaii herrschen ganzjährig Temperaturen, die einen Urlaub bei angenehmen Temperaturen (von 25 bis 30 Grad) ermöglichen. Im Winter ist das Risiko, Regentage auf Hawaii zu erleben, am höchsten.
Wetterphänomene in den USA
Extreme treten in den USA nicht nur hinsichtlich der unterschiedlichen Klimazonen auf. Verbunden mit der klimatischen Vielfalt sind auch zahlreiche einzigartige Wetterphänomene, die zum Teil zwar faszinieren, immer aber auch mit Gefahren verbunden sind. Von Blizzards, extremen Schneestürmen, kann beispielsweise die Ostküste der USA im Winter betroffen sein. In Kalifornien wiederum ist das Waldbrandrisiko hoch – angefacht werden die Brände im Herbst nicht selten durch die Santa-Ana-Winde, die warme und trockene Luft in den Sonnenstaat führen. Von Hurrikans betroffen sind u. a. Staaten wie Florida, Louisiana und Texas.
