Küsten und Strände

Vielfältige Küstenabschnitte - für jeden etwas dabei


Wer nach Spanien reist, erwartet hohe Temperaturen und Sonnenschein. Diese Erwartung wird zur passenden Jahreszeit und in der richtigen Region auch erfüllt – dennoch ist Spanien auch etwas für Reisende, die es weniger heiß und trocken mögen, durchaus eine Reise wert.

Der Golf von Biskaya

Am Golf von Biskaya liegen spanische Städte wie San Sebastian, Bilbao und Santander. Bekannt ist das spanische Küstengebiet an der Biskaya auch unter dem Namen Costa Verde, deren Strände ganzjährig zahlreiche Urlauber anlocken. Im Vergleich zu Spaniens Süden geht es an der Biskaya rauer, feuchter und kühler zu. Bilbao liegt zwar ein wenig weiter im Inland der Region Baskenland und erschließt sich einen Zugang zum Meer durch den Ria de Bilbao. Dennoch sind auch hier die Wettereinflüsse der Küste zu spüren. Wer Bilbao besuchen möchte, kann ruhig den Sommer dazu nutzen - heißer als 30 Grad wird es hier selten. Die Winter sind mild, aber niederschlagsreicher, im Frühjahr und im Herbst kann es zu höheren Windstärken kommen, was insbesondere für Surfer und Segler interessant sein dürfte.

Spaniens Süden

Im Süden Spaniens warten Städte wie Málaga und Marbella an der Costa del Sol auf zahlreiche Besucher. Wer im Sommer die spanische Mittelmeerküste erkunden möchte, sollte sich auf sehr hohe Temperaturen einstellen: 40 Grad sind hier keine Ausnahme. Bade- und Strandurlauber stört das nicht, sie schwärmen vielmehr davon, dass auch die Wassertemperatur (20+ Grad) in dieser Jahreszeit mehr als angenehm ist.
Wem große Hitze zu schaffen macht, der sollte Spaniens Süden am besten im Frühling besuchen: Schon im März werden hier äußerst angenehme, aber nicht zu hohe Temperaturen erreicht, sodass vom Winter geplagte Nordeuropäer hier Sonne und Wärme tanken können. Hinzu kommt, dass weniger Touristen die Strände bevölkern und Sightseeing, beispielsweise im Picasso-Museum und der Alcazaba-Festung in Málaga, deutlich weniger anstrengend ist.