Typisches Wetter
Wechselhaft das ganze Jahr
Schottland profitiert vom atlantischen Golfstrom, der insgesamt für ein gemäßigtes Klima sorgt, wobei der Westen Schottlands – mit höheren Temperaturen – besonders gut abschneidet. Dennoch muss man feststellen, dass Schottland aufgrund seiner geografischen Nordlage ganzjährig ein wechselhaftes und nicht allzu warmes Wetter aufweist: Regen gehört zu einem Besuch in Schottland dazu, genauso wie Temperaturen um die 15 Grad im Sommer und im einstelligen Bereich im Winter.
Die schottischen Low- und Highlands
Wer in die schottischen Lowlands reist, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch Glasgow, die größte Stadt Schottlands, besuchen. Auch wenn man in den Sommermonaten reist, ist man nicht vor dem wechselhaften schottischen Wetter sicher: Immerhin regnet es im August durchschnittlich betrachtet in Glasgow so gut wie jeden zweiten Tag. Die Monate März bis Juni schneiden besser ab, im März und April ist es aber noch relativ kühl.
Insbesondere in den schottischen Highlands, die sich im Norden und über Teile Zentralschottlands erstrecken, kann das Wetter schnell umschwenken. Der mitunter starke Westwind, der vom Atlantik hereinzieht, ist für diese abwechslungsreiche Wetterlage mitverantwortlich. Im Vergleich zu den Lowlands kann es aufgrund des Höhenunterschiedes zudem kühler sein.
Generell empfehlen sich für eine Reise nach Schottland die Monate Mai bis September. In diesen Monaten kann man die relativ warmen Temperaturen genießen, man muss aber auch zu diesen Zeiten immer auf Regen und Wind eingestellt sein.
Reisewetter für die schottischen Inseln
Auch die schottischen Inseln, Orkney und die Shetlandinseln, weisen das typische schottische Klima auf. Auf den Inseln herrschen aufgrund ihrer geografischen Lage nördlich vom schottischen Festland kühlere Sommer als im Südwesten Schottlands. Die Regenwahrscheinlichkeit ist auch im Sommer sehr hoch. In der größten Stadt der Shetlandinseln, Lerwick, kommt es im August an mehr als der Hälfte der Tage zu Niederschlägen.
Nebel ist ein weiteres Charakteristikum des Wetters der schottischen Inseln. Er entsteht dann, wenn über Schottland – einer der windreichsten Regionen Europas – ausnahmsweise einmal keine stürmische Brise weht.
