Von Norden nach Süden
Alpines bis hin zu mediterranem Klima
Betrachtet man das Klima in Italien - einem der beliebtesten Reiseziele der Deutschen – stellt man große klimatische Unterschiede zwischen den Regionen im Norden und Süden fest. Hinzu kommen besondere klimatische Verhältnisse in beliebten touristischen Regionen wie etwa am Gardasee.
Klimaunterschiede zwischen Nord- und Süditalien
Das Wetter im Norden Italiens wird durch die Alpen im Wesentlichen bestimmt: Hier herrscht Gebirgsklima. Wintersportler kommen in der kalten Jahreszeit auf ihre Kosten, weil dann regelmäßig mit Schneefall zu rechnen ist. Wanderer bevorzugen den Sommer, der in dieser Region zwar kurz und nur mäßig warm, dafür aber oft von einem strahlend blauen Himmel geprägt ist.
Ganz anders sieht es im Süden des Landes aus: In Kalabrien können im Sommer Temperaturen von über 35 Grad erreicht werden. Die Region ist niederschlagsarm, sodass es im Sommer auch zu Dürren kommen kann. Dennoch gibt es auch hier eine Ausnahme: In den Gebirgsregionen Kalabriens kann es im Winter durchaus auch schneien. Für eine Reise nach Kalabrien empfehlen sich besonders der Frühling und Herbst. Die Sommermonate sind eher für hitzeresistente Urlauber geeignet, die auch mit hohen Temperaturen in der Nacht (durchaus 25 Grad) zurechtkommen.
Mediterranes Klima schon am Gardasee
Den Gardasee kann man zwar grob dem Norden Italiens zurechnen, dennoch herrscht hier ein ganz anderes Klima als in der Alpenregion. Die Temperaturen im Sommer übersteigen regelmäßig 30 Grad und auch das Wasser des Sees lädt mit bis zu 27 Grad zum Schwimmen ein. Wer den Temperaturspitzen entgehen möchte, reist am besten im Frühling oder im September. Im frühen Herbst zu reisen, ist vor allem deshalb empfehlenswert, da dann das Wasser des Gardasees noch immer angenehm warm ist. Der Frühling ist aufgrund der aufblühenden Natur interessant. Übrigens: Surfer kommen am nördlichen Gardasee auf ihre Kosten – hier wehen insbesondere im Sommer die Winde, die das Surfen auf dem Gardasee so attraktiv machen.
