Insel mit Grünstich

Immer für eine Überraschung gut


Irland wird seinem Beinamen „grüne Insel“ mehr als gerecht: Seine saftigen, grünen Wiesen verdankt der Inselstaat seinem Niederschlagsreichtum als auch dem Golfstrom, der für ein relativ warmes Klima im Verhältnis zur geografischen Lage sorgt. Selbst im Winter sind Frost sowie Schnee absolute Ausnahmen. Regen hingegen gehört zu Irland – besonders im westlichen Teil des Landes – einfach dazu.

Klimatische Besonderheiten


Das Besondere an Irland ist mit Abstand der Niederschlagsreichtum des Landes, der sich auf das ganze Jahr relativ gleichmäßig verteilt. Regen lässt sich bei einer Irlandreise also weitestgehend nicht vermeiden. Insbesondere wenn man im Sommer die grüne Insel besucht, entschädigen für den Regen milde Temperaturen, die durchaus auch einmal die 20 Grad-Marke knacken können. Unsere Sommerferien eignen sich daher sehr gut, um einen Urlaub oder eine Sprachreise Irland zu planen.

Im Winter kommt das touristische Leben in Irland – insbesondere im Westen – allerdings fast zum Erliegen: Nur wenige Touristen trotzen dem recht ungemütlich werdenden, nassen und mitunter stürmischen Wetter. In den vergangenen Jahren kam es dabei auch immer wieder zu Überschwemmungen im Süden und Westen Irlands, da die Flüsse den Regen, der durch Tiefdruckgebiete ins Land getrieben wurde, nicht mehr aufnehmen konnten.

Reisewetter für Dublin  


Dublin schneidet im Vergleich zu Städten, die an der West- und Südküste Irlands liegen, in Bezug auf die Niederschlagsmengen besser ab. Zwar kann es auch hier im Sommer regnen, die Regenmengen bleiben aber weit hinter denen zurück, die sich im Westen des Landes messen lassen. Relativieren lässt sich das hohe Regenaufkommen in Gesamtirland im Übrigen dadurch, dass im Sommer die Tage auf der grünen Insel besonders lang sind. Die Sonne versinkt erst später als in unseren Breitengraden, sodass man die Tage gut für Besichtigungs- oder Wandertouren nutzen kann. Regnet es am Nachmittag, kann man geplante Aktivitäten auch gut auf spätere Stunden verschieben, wenn sich das Wetter wieder beruhigt hat.