Klimazonen
Klima mit vielen Gesichtern
Indien zählt zu den zehn größten Ländern der Welt – nur verständlich, dass hier in den verschiedenen Regionen ganz unterschiedliches Klima herrscht. Man unterscheidet zwei große Hauptklimazonen: Im Süden des Subkontinents eine tropische und im Norden des Landes eine subtropische Zone. Während der nördliche Teil größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt sein kann, ist es in im Süden Indiens fast immer heiß. Temperaturen über 40 Grad sind hier, etwa im Mai, keine Seltenheit.
Monsune in Indien
Monsune bestimmen das Leben in Indien. Der Sommermonsun beginnt im Juni und bringt Unmengen von Regen ins Land. Interessant ist dabei, dass der Monsun über das Land zieht und nicht im Süden verweilt: Im Spätsommer hat er den Norden Indiens erreicht. Ab November weht der Wintermonsun ausgehend vom Norden. Im Gegensatz zum Sommermonsun liefert er kalte, trockene Luftmassen. Indien kann im Übrigen einen klimatischen Weltrekord aufweisen: Cherrapunji im Osten des Landes ist der niederschlagreichste Ort der Welt.
Wer den negativen Folgen des Monsuns – Überschwemmungen, tagelanger Regen sowie ein höheres Malariarisiko - entgehen möchte, sollte eine Reise nach Indien im Oktober/November bis Februar/März planen. Insbesondere kurz nach der Regenzeit präsentiert sich auch die Natur wieder in voller Pracht, das Malariarisiko sinkt und die Temperaturen werden erträglicher.
Mumbai zur passenden Jahreszeit besuchen
Der Monsun bestimmt auch die Reisezeiten für Mumbai: In die Millionenmetropole reist man am besten von Oktober bis Februar. Nicht nur, dass man auf diesem Wege extremer Hitze und dem Monsunregen entgeht. In dieser Jahreszeit haben Besucher auch Zugang zu den meisten touristischen Zielen. So kann man zur Insel Elephanta übersetzen und nah gelegene Naturparks entdecken. Auch die Besichtigung von Mumbai selbst mit seinen vielen prächtigen kolonialen Gebäuden ist in dieser Zeit angenehmer – die Durchschnittstemperatur liegt zwischen Oktober und Februar bei etwa 25 Grad.
