Reich der Lappen
Finnland - klimatischen Gegensätze
Finnland zeichnet sich durch eisige Winter sowie für seine geografische Lage verhältnismäßig warme Sommer aus. Besonders der Golfstrom ist für Temperaturen um die 20 Grad im Sommer verantwortlich. Je weiter man in den Norden Finnlands vordringt, desto niedriger werden die Temperaturen – sowohl im Sommer als auch im Winter.
Das Wetter im Land der Schären und Seen
Süd- und Zentralfinnland begeistern nicht allein durch seine lebendigen Städte, sondern auch durch seine einzigartige Schären- und Seenlandschaft. Beste Reisezeiten, um die Schärenlandschaft in Südfinnland zu entdecken, sind die Monate Juni, Juli und August. Bei Temperaturen um die 20 Grad herrschen auch beste Voraussetzungen für Städtetrips und Sightseeing.
Das ausgedehnte Seengebiet in Zentral- und Ostfinnland kann man am besten im Sommer besuchen. Ähnlich angenehme Temperaturen wie in Südfinnland bieten beste Voraussetzungen für Wanderungen und Kanufahrten. Allerdings kann es in Finnland auch Sommer geben, in denen Urlauber besonders unter Mücken leiden müssen, die im verhältnismäßig warmen Sommer beste Voraussetzung zur Vermehrung finden. Wer nicht zerstochen werden will, weicht besser auf den Spätsommer bzw. Frühherbst aus.
Im Winter wird es auch in Süd- und Zentralfinnland kalt. Minustemperaturen im zweistelligen Bereich müssen hingenommen werden. Mit einem großen Aufkommen an Schnee ist spätestens ab November zu rechnen. Der Winter hält recht lange an – was Wintersportlern bis April Gelegenheit bietet, die zahlreichen gut präparierten Pisten zu testen.
Wetterphänomene im hohen Norden Finnlands
Ein Grund, in den hohen Norden Finnlands im Winter zu reisen, sind die wundervollen Polarlichter. Das aufsehenerregende Naturschauspiel geht einher mit Lichtschleiern, die in den unterschiedlichsten Farben den Himmel zieren. Wer im Winter nach Nordfinnland reist, muss allerdings auch damit zurechtkommen, dass zu dieser Jahreszeit Polarnacht herrscht. Das bedeutet, dass die Sonne im Norden Finnlands für eine gewisse Periode praktisch gar nicht mehr auftaucht und es nur für kurze Zeit heller wird. Im Sommer hingegen geht die Sonne praktisch nicht unter – dieses Phänomen nennt man auch Mitternachtssonne.
