Klimatisch gut strukturiert

Klimatische Einteilung des Landes


Ägypten lässt sich klimatisch relativ gut einteilen: Den größten Raum nimmt die ausgeprägte, ägyptische Wüstenlandschaft ein, die sich abseits des Nils ausdehnt. Hier ist es trocken, tagsüber heiß und nachts kühl. Besonders das Klima an Ägyptens Mittelmeerküste, am Nildelta und im Sinai-Gebirge unterscheidet sich davon und stellt eine Besonderheit dar.

Ägyptens Mittelmeerküste und das Nildelta


Ägyptens Mittelmeerküste lockt mit Städten wie Alexandria. Hier sowie am Nildelta fällt besonders im Winter mehr Niederschlag als in anderen ägyptischen Gebieten. Die Sommer sind hingegen wie im Rest des Landes sehr warm – Temperaturen über 30 Grad laden zum Verweilen am Strand ein. Allerdings bleibt es auch in den Nächten mit teilweise über 20 Grad im Vergleich zur Wüste sehr warm.
Die Winter am ägyptischen Mittelmeer sind mild – die Temperaturen ähneln hier denen, die wir im Frühling in heimischen Gefilden erleben, die Temperaturschwankungen fallen aber nicht so stark aus. Noch wärmer ist der Winter an der touristisch gut erschlossenen Küste des Roten Meeres.

Sinai-Halbinsel


Wer noch kühlerer Gefilde in Ägypten sucht, wird auf das Sinai-Gebirge aufmerksam werden: Die Winter zählen hier zu den kühlsten des Landes. Dabei muss man aber das Verhältnis berücksichtigen: Die 15 Grad, die im Winter im Sinai-Gebirge erreicht werden können, sind für unsere Verhältnisse immer noch gemäßigt kühl. In der Nacht kühlt es in dieser Region Ägyptens allerdings stark ab: Mitunter kann es mit null Grad sehr kalt werden.
Wer die Sinai-Halbinsel von einer ganz anderen Seite erleben möchte, ist unter Umständen in Scharm El-Sheikh richtig: Aufgrund der weniger hohen Lage wird es hier im Sommer sehr heiß (um die 40 Grad) und im Winter herrschen immer noch angenehme Temperaturen um die 20 Grad. Beliebte Reisezeiten sind hier der Frühling und der frühe Herbst: Dann sind keine Spitzentemperaturen zu befürchten, die Wassertemperatur lädt aber trotzdem zum Baden ein.